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FDP Augsburg gegen 2G für Jugendliche

Die FDP Augsburg hält die Anordnung der Bayerischen Staatsregierung,
wonach 2G auch für Jugendliche ab 12 Jahren gilt, für einen
unverhältnismäßigen Eingriff in die Rechte von Kindern. Die Liberalen
fordern, die Anordnung aufzuheben und es bei der bisherigen 3G Regel für
Jugendliche zu belassen.

Die FDP Augsburg hält die Anordnung der Bayerischen Staatsregierung,

wonach 2G auch für Jugendliche ab 12 Jahren gilt, für einen

unverhältnismäßigen Eingriff in die Rechte von Kindern. Die Liberalen

fordern, die Anordnung aufzuheben und es bei der bisherigen 3G Regel für

Jugendliche zu belassen.

„Schülerinnen und Schüler sind die am intensivsten getestete und von

schweren Corona-Verläufen am wenigsten betroffene Gruppe. Zu einer

Belastung des Gesundheitssystems tragen sie so gut wie nicht bei“,

erklärt Alexander Meyer, Mitglied des Kreisvorstands der FDP Augsburg.

Gleichzeitig würden die Jugendlichen, besonders jüngere, von einer

2G-Regel massiv betroffen und in ihren Grundrechten eingeschränkt.

Der Liberale verweist darauf, dass die meisten Jugendlichen deshalb

nicht geimpft seien, weil die Vakzine für die Altersgruppe lange nicht

zugelassen bzw. Impfungen von der Ständigen Impfkommission (STIKO) nicht

empfohlen waren. Impftermine für Jugendliche seien in Augsburg

voraussichtlich erst wieder im Dezember zu bekommen.

„Ein vollständiger Impfschutz ist damit für die meisten Schülerinnen und

Schüler frühestens im Laufe des Januar zu erreichen. Bis dahin dürften

sie nicht an Schulaktivitäten wie Klassenfahrten und Ausflügen

teilnehmen, wenn die 2G-Regel gilt, und wären vom gesamten sonstigen

öffentlichen Leben ausgeschlossen, von Sportveranstaltungen, von

Skifahren im Winter und so weiter.“

Die Situation der Jugendlichen hält die FDP in mehrfacher Hinsicht für

nicht vergleichbar mit der Situation von nicht geimpften Erwachsenen.

Den Ausschluss von Jugendlichen damit zu begründen, dass schwere

Krankheitsverläufe das Gesundheitssystem überlasten, obwohl diese vor

allem unter ungeimpften Erwachsenen vorkommen, sei unverhältnismäßig.

Die Grundrechtseinschränkungen gegenüber den betroffenen Jugendlichen

seien somit nicht zu rechtfertigen.

Die FDP Augsburg steht damit voll hinter der Position der FDP

Landtagsfraktion, die bereits am 10.11.2021 einen Dringlichkeitsantrag

im Landtag eingebracht hat, in dem die Aufhebung der 2G-Regel für Kinder

zwischen 12 und 17 Jahren gefordert wird.